Trader IQ Börsen-Newsletter KW 25

Speaker Andrei Anissimov

Andrei Anissimov

Gründer Trader IQ Investoren Akademie

Wenn es um Geld geht, leben wir heute in einer anderen Welt als noch vor 50 Jahren.

Vieles hat sich verändert – Zinsen, Inflation, Jobsicherheit, Rente – wir alle haben Herausforderungen, in diesem Umfeld, unser Vermögen zu sichern und profitabel zu investieren.

Im neuen wöchentlichen Trader IQ Newsletter erfährst Du ab sofort, was die Märkte und die Anleger bewegt, wie Du in unsicheren Zeiten sicher und rentabel investierst und wie wir Dich dabei unterstützen können.

Ich habe eine sehr hohe Wertschätzung für jeden, der sich um seinen Wohlstand selbst kümmert, statt auf die Regierung und die Rente zu vertrauen.

Deshalb werde ich Dir im Newsletter mein gesamtes Wissen zur Verfügung stellen und alles dafür tun, dass wir gemeinsam unserem Ziel näher kommen – nachhaltiger Vermögensaufbau und -sicherung.

BÖRSENNEWS

Droht eine weltweite Getreidekrise?

Jeden Tag lesen und hören wir es in den Nachrichten – die Welt steht vor einer Hungerskatastrophe. Verminte Häfen in der Ukraine führen zur weltweiten Versorgungskrise. Verbraucher müssen sich auf steigende Preise oder gar eine Hungerskatastrophe einstellen. Was ist an diesen Behauptungen dran? Und wie können Börsenanleger von diesen Trends profitieren?

Der globale Agrarmarkt steht Kopf

Ob Macron, Biden, Scholz oder Dragi: sie alle warnen vor einer drohenden Katastrophe. Und die Wirtschaftsexperten prophezeien: Angebot und Nachfrage stehen vor einer kompletten Neuordnung. Wir alle werden den Preis bezahlen müssen, so der O-Ton. All das nur wegen der verminten Häfen im Schwarzen Meer?

Der ukrainische Anteil am Gesamtmarkt liegt zwar bei beachtlichen 11,5% bei Weizen, 17% bei Mais und stolzen 50% bei Sonnenblumenöl, aber Schätzungen zufolge entfallen lediglich nur 1% des Gesamtmarktumsatzes auf die blockierten Häfen (Umschlag 2021: bis zu 5 Millionen Tonnen pro Monat, Umschlag 2022: Null). 

Betrachtet man allerdings den gesamten Agrarsektor (inklusive Reis, Soja und andere Getreidearten) rutscht Ukraine auf den 7. Platz, weit hinter China, USA und Indien (vgl. Grafik)

Der Krieg in der Ukraine hat vorhandene Tendenzen nur verstärkt

Schaut man die Preisentwicklung der letzten Jahre an, so wird deutlich, dass der Krieg in der Ukraine die Preissteigerungen verstärkt hat, aber nicht der alleineige Faktor ist. 

Bereits vor Covid hat die Veränderung des globalen Klimas regelmäßige Dürren und Überschwemmungen verursacht, die die Angebotsseite merklich verknappt hat. Zusätzliche Impulse kamen mit der Covid-Pandemie: geschlossene Grenzen, hoher Krankheitsstand und Probleme in der Logistik, lassen die Rohstoffpreise bereits seit Jahren konstant wachsen.

Während in den westlichen Ländern die anziehenden Preise lediglich den Wohlstand bedrohen, kann die Lage in armen Ländern Afrikas explodieren: Länder wie Madagaskar, Somalien oder Ägypten beziehen bis zu 60% ihres Getreides aus der Ukraine. Steigende Preise treffen gerade die arme Bevölkerung – nicht alle werden in Zukunft ihren Lebensmittelbedarf decken können.

Gelegenheit für Börseninvestoren

Der Futures-Markt reagiert auf die Nachrichten gelassen. Zwar gab es eine Panikreaktion nach dem Kriegsbeginn am 24. Februar, der den Preis auf 1.400$ trieb, seitdem normalisieren sich die Kurse und erreichen mit aktuell 940$ fast schon wieder Vorkriegsniveau. Ein ähnliches Bild ergibt sich in den Gas-Kontrakten, Öl oder Reis – die Preise wachsen seit Jahren, der Ukraine-Konflikt lässt jedoch die Terminmärkte relativ kalt. Die Ursachen für den langfristigen Preisanstieg sind allgemein bekannt – steigende Weltbevölkerung, Klimawandel, steigende Transport- und Kraftstoffkosten.

Wer nicht mit dem Essen anderer Menschen spielen will („angesichts der drohenden Hungerskrisen ist die Zockerei auf Agrar-Rohstoffpreise unerträglich“, foodwatch.org) kann auf Unternehmen setzen, die zu den Profiteuren dieser Trends werden. Ob Düngermittelhersteller (K+S, Nutrien), Nahrungsmittelhersteller (Südzucker, KWS Saat, Baywa oder Graincorp aus Australien), Food und Beverage (Coca-Cola, Nestlé) oder Foodtech (Deere, Emmi, Lindsay), viele Branchen profitieren von den globalen Umwälzungen. 

In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer – schlaue Investoren können mit einer ethisch korrekten Investition die Unternehmen unterstützen, die der globalen Lebensmittelkrise den Kampf angesagt haben.

COMMUNITY

Support-Desk für unsere Community

Wir wollen für die Mitglieder unserer Community immer den besten Service bieten – und aktualisieren permanent alle Ressourcen und führen viele Upgrades auf unserer Webseite durch. Eines der dringendsten Hürden war die unkontrollierte Flut an E-Mails und Anfragen, die uns zwischenzeitig vor große Herausforderungen stellte.

Mittlerweile haben wir mit der Einführung des neuen Ticket-Systems die Anfragen systematisiert, Personal aufgestockt und die Reaktionszeit dramatisch verkürzt. Während geregelter Telefonsprechzeiten, steht Dir unser Team telefonisch zur Verfügung und wir danken für das positive Feedback, dass unser Team mittlerweile erreicht.

Wenn Du eine Frage oder ein Anliegen hast, nutze bitte das neue Ticket-System, mit dem Deine Anfrage schnell gelöst wird. Du kannst im Dashboard auf Deine gelösten Tickets zugreifen, den Status der offenen Anfragen einsehen und in der Know-How Datenbank viele wissenswerte Einträge finden. Wir freuen uns auf den Kontakt mit Dir!

Zum Ticketing-Dashboard

VIDEO-NEWS

Stillhalter-Geschäfte für maximale Renditen

Tom Kaules hat geschafft, wovon viele Menschen träumen: er ist mit seiner Familie seit 10 Jahren auf Weltreise und interviewet in seinem Podcast „Toms Talk Time“ seine Studiogäste zu Strategien für finanzielle Unabhängigkeit, Erfolg und Entrepreneurship. Im neu erschienen Interview bespreche ich mit Tom die Themen, die Anleger gerade dringend beschäftigen:

  • Wie können Anleger sich an der Börse vor Verlusten schützen?
  • Wie viel Zeit braucht ein Börseninvestor?
  • Welche Renditen sind realistisch?
  • Wie können Investoren ihre Renditen steigern und Risiken senken?

Und noch vieles mehr!
Höre Dir gleich das Interview in voller Länge an!